Grübelgedanken, Gegengedanken, Gedankenstopp – die Macht der Gedanken beherrscht unser Leben . . .

. . . erzählt Referent, Pfarrer, Coach und Berater Wilfried Veeser beim Bonländer Frauenfrühstück.

Gedanken haben eine große Macht über uns, wie wir uns selbst bewerten. Viele Gefühle des Menschen hängen von den Gedanken und Bewertungen der jeweiligen Situation ab. Negative Gedanken lösen oft Enttäuschung, Frust, Verzweiflung oder Wut aus. Das hat körperliche Auswirkungen, denn die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortison sorgen bei uns nicht gerade für Entspannung. Machen wir uns Sorgen oder grübeln wir, kostet das unglaublich viel Kraft. Alle Zentren im Gehirn sind mit diesem Grübeln beschäftigt.

Was können wir gegen Grübeln und Sorgenfalten tun? Wir müssen lernen und üben, Situationen manchmal neu zu bewerten. Negativen Gedanken oder Grübelgedanken verpassen wir einen Gedankenstopp. Wir setzen dem Grübelgedanken einen positiven Gegengedanken vor.  Das nimmt den negativen Gedanken den Wind, quasi das Futter, aus den Segeln. Das hilft die Macht der negativen Gedanken zu stoppen. Wer nachts aufwacht und von einem hinterhältigen Grübelgedanken überfallen wird, der nicht mehr loslassen will, dann den Gedanken einfach „packen“ und auf die Fensterbank setzen oder „abhängen“, auf jeden Fall aus dem Kopf hinausschieben. Es hilft negativen Gedanken positive gegenüberzustellen, um ihnen die Macht über uns zu nehmen. Das wird uns sicher nicht gleich gelingen. Nicht immer, aber immer öfter, wenn wir es nur einfach ausprobieren. Das hilft im Privatleben, im Beruf, in der Gesellschft, in der Politik und im gemeinsamen Miteinander. Viel Erfolg dabei . . .

 


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