Streuobstwiesen haben auf den Fildern schon seit über 800 Jahren Tradition. Der nun eröffnete Streuobst-Lehrpfad zeigt viele  Obstbäume auf einer Strecke von rund 2,5 km. Erstellt wurde der Rundgang von den Filderstädter Streuobstwiesen-Guides in Zusammenarbeit mit dem Umweltreferat, dem Netzwerk-Streuobst, Biotopkatierern und den Filderstädter Obst- und Gartenbauvereinen.

„Die Streuobstwiesen sind ein hohes Gut und haben eine wichtige Bedeutung für Filderstadt“, meinte OB Traub bei der Einweihung des Streuobstlehrpfads in Bonlanden.  Früher waren Obstbäume ein extrem wichtiger Lieferant für Nahrungsmittel. Ungefähr 100 Interessierte begleiteten den Obstbaumexperten Dr. Walter Hartmann auf dem ersten Rundgang über den Lehrpfad, der am Hofgut Gutenhalde (Filderstadt-Bonlanden) startete. Mit seinem wunderschönen Rundum-Naturblick und den vielen Obstbäumen ist der Lehrpfad atmophärisch ein absolut einladender Rundgang mit informativem Mehrwert durch Schautafeln. Rund 150 Bäume (bislang sind es 70) sollen mit Tafeln markerit werden, um die Vielfalt anzuzeigen.
Die Idee des Mehrsortenbaums kam sehr gut an, auf dem z.B. Zwetschgen von Anfang Juli bis in den Oktober hinein geerntet werden können, und reizt sicher manchen Heimgärtner zur Nachahmung.

Stadt- und Kreisrat der Freien Wähler Richard Briem und Hedy Barth-Rößler, Stv. Vorsitzende vom Stadtverband der Freien Wähler Filderstadt, waren unter den Obstpionieren bei der Erstbekundung des Lehrspfads.


Druckansicht dieses Artikels Druckansicht dieses Artikels