Der Stadtverband der Freien Wähler Filderstadt hat zum Firmenbesuch bei Herma eingeladen und sich über den großen Zuspruch in der Bürgerschaft gefreut. Zukunft für den weltweit agierenden Technologiekonzern Herma heißt Filderstadt. Herma beschäftigt rund 1000 Mitarbeiter/innen, davon zukünftig 900 Mitarbeiter/innen in Filderstadt, und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von 342 Millionen Euro. Die Anzahl der Mitarbeiter wird auch noch weiter anwachsen. Das Unternehmen, das in der vierten Generation in Familienbesitz ist, investiert 100 Millionen Euro in den Ausbau des Standortes, das ist die größte Investition der Firmengeschichte. Der Spezialist für Selbstklebe- und  Etikettiertechnik wird seine Fertigungskapazitäten am Standort ausbauen. Es entsteht ein weiteres Beschichtungswerk für Haftmaterial, das bedeutet eine 50-prozentige Erweiterung der Beschichtungskapazität. Weiterhin wird die wohl weltweit modernste Fertigungslinie für Etikettiermaschinen entstehen. Das bisherige LKW-Aufkommen von derzeit rund 80 LKWs pro Tag wird in Zukunft auf ca. 120-160 LKWs ansteigen. Daher der Wunsch der Firma, einen Teil der Fabrikstraße in das Firmengelände zu integrieren, um den externen und internen Verkehr aufzunehmen. Im Gegenzug will die Firma die Rainäckerstraße, die im Besitz von Herma ist, ausbauen. Der Gemeinderat wird darüber zu entscheiden haben. Geschäftsführer Sven Schneller betonte, dass Herma die Transparenz zur Bürger- und Nachbarschaft wichtig ist und er jederzeit zum Dialog bereit ist. Josef Iral, Projektleiter Bauen, erläuterte den Masterplan des Ausbaus: „Wir bauen zurzeit passgenau, das was wir brauchen.“ Der Masterplan blickt weit in die Zukunft, das heißt in die nächsten Jahrzehnte. Steigt der Bedarf, kann an den Gebäuden jederzeit angebaut werden. Wir bedanken uns bei Sven Schneller und Josef Iral für die aufschlussreiche Führung und offene Diskussion.


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