Archive: Oktober 2025
9. Oktober 2025

Bürgerbeteiligung beim Haushalt
In den nächsten Wochen stehen intensive Diskussionen zum neuen zu erstellenden Doppelhaushalt 2026/27 von Filderstadt an. Die Finanzen in Filderstadt sind noch nicht im Absturz wie in so manch anderen Kommunen, aber die Finanzen geraten eindeutig in eine unangenehme Schräglage, auf die es vernünftig und besonnen zu reagieren gilt. Es geht nciht um Panikmache, sondern um realistische, pragmatische Lösungen. Die wollen wir gerne auch mit Ihren Anregungen, Vorschlägen und Anmerkungen angehen.
Die Stadtverwaltung wird den Haushalt in der Sitzung des Gemeinderats am Montag, 3.11. um 18 Uhr in der Filharmonie einbringen. Die einzelnen Fraktionen halten ihre Haushaltsreden dann im Gemeinderat am 15. Dezember.
Wir wollen Sie jetzt schon darauf aufmerksam machen und Ihnen auch eine Möglichkeit der eigenen Beteiligung bzw Einbringen von Vorschlägen oder Ideen auf digitalem Weg bieten. Sie können die Freien Wähler jederzeit erreichen durch unser Kontaktformular auf unserer homepage:
https://filderstadt.freiewaehler.de/kontakt/ihre-nachricht/
Wir werden die Ideen und Vorschläge gerne aufnehmen und besprechen und in die Beratungen mit einfließen lassen.
Text: Hedy Barth-Rößler, Vorsitzende Stadtverband
Grafik: Marcel Lausmann, Stv. Stadtverband
3. Oktober 2025
Zuerst Fotoausstellung Theaterprojekt BeHaSiBoPl. „Zusammenhalt, Miteinander statt Spalten, Zusammenwachsen zeigt das Bürgertheater“, so OB Traub bei der Eröffnung. Das Theaterprojekt habe deutlcih gezeigt, wie Bürger in diesem kulturellen Projekt zusammengewachsen sind und eine Fildestädter Gemeinschaft gebildet hat. Wir alle hoffen, dass dieses Projekt in einer Art Bürgerensemble weitergeführt werden kann, dass alle zwei Jahre ein kleineres Projekt aufführen wird. Die Freien Wähler sind dran, diese Idee voranzutreiben.
Menschenwürde. Im ersten Absatz des GG genannt, gibt uns die Basis für Politik und Gesellschaft. Eigentlich sollte Menschenwürde selbstverständlich sein, vor allem in einem Land, aus dessen Vergangenheit die ganze Welt gelernt haben sollte, so Kabarettist Stefan Hallmeyer vom Lindenhof-Theater.
Miteinander reden ist unerlässlich für eine Demokratie, so Kabarettist Philipp Weber, in dem zweiten Stück das in der Nacht der Demokratie gespielt wurde. Demokratie sei eine anstrengende Staatsform, die bekommt man nicht einfach so in den Schoß gelegt. Dikatatur sei Bequemlichkeit, aber auch Unfreiheit. Er fordert zu weniger Kulturkampf und zu mehr Sachpolitik auf. Extremismus spiele mit Gefühlen, kenne keine Individualität und arbeite explodierend.
In der Podiumsdiskussion mit jungen Menschen, Oberbürgermeister. den Kabarettisten und Jugendgemeinderat kommt von den jugendlcihen die Forderung nach mehr Demokratiebildung in Schulen, Entlarven der Methodik von Extremismus. Mit wem solle man noch sprechen, wo ist es ideologisch nicht mehr möglich? Wie solle man mit der AfD umgehen? Wichtig sei, ihre Methodik zu entlarven und ihre Tricks in der Diskussion zu kennen. Das Grundgesetz gebe die Regeln des Miteinanders in Politik und Gesellschaft vor. Alle die eine demokratische Grundhaltung haben müssen diskutieren. Bildung ist wichtig für eine Demokratie. Es gebe viele Menschen da draußen, um die es sich lohne sie noch zu erreichen.
Eines wird während der Diskussion auf dem Podium klar: Demokratie ist nicht selbstverständlich. Demokratie ist ständige Arbeit, Haltung zeigen und Verantwortung übernehmen. Demokratie bedeutet Freiheit. Demokratie funktioniert nur, wenn alle in der gleichen Wirklichkeit leben. Diese Arbeit lohnt sich. Jeden Tag.
Text/Bilder: Hedy Barth-Rößler, Regionalrätin Freie Wähler Fraktion