Neuland für neue S-Bahnstrecke Neuhausen

Neuland in Organisation und Verträgen für neue S-Bahnstrecke nach Neuhausen – Zukunft automatisiertes Fahren
Die Baumaßnahmen für die neue S-Bahnstrecke nach Neuhausen sind auf den Fildern gut sichtbar.
Die Weichen werden gestellt für eine Vollintegration der Strecke in den Digitalen Knoten Stuttgart. Nur so wird in Zukunft automatisiertes Fahren auf der Strecke möglich sein.
Die Inbetriebnahme ist zum Fahrplanwechsel 2028/29 vorgesehen. (Hoffen wir mal, dass diese Zeitangabe annähernd realistisch sein wird angesichts der vielen Verschiebegerüchte um Stuttgart 21, die Ende Juni offiziell öffentlich von der DB kommuniziert werden.)
Für die Inbetriebnahme gibt es eine notwendige Übergangsphase. Einmalig in Deutschland ist der Vorgang, dass während der Realisierung parallel dazu der finanzielle Rahmen und die Vertragsbedingungen sich sukzessive entwickeln. Die entsprechend notwendigen Abstimmungsprozesse wurden nun in einem „Letter of Intent“, einer Absichtserklärung niedergelegt.
„Mit dem Letter of Intent begeben wir uns nicht nur nach Neuhausen, sondern wir begeben uns auch auf Neuland. Wir befinden uns deutschlandweit erstmals in einer neuen, noch nie dagewesenen Konstellation mit einem einmaligem Sachverhalt. Selbst die Vertragsstruktur entsteht quasi erst im Laufe des Prozesses.“ Regionalrätin Hedy Barth-Rößler sprach für die FW Fraktion im Verkehrsausschuss der Region Stuttgart und schärfte den Blick auf viele noch „offene“ Parameter des Vorgangs. Gleichzeitig sterbe die Hoffnung zuletzt, deshalb sei man zu diesem Vertrauensvorschuss bereit und stimme der Unterzeichnung dieses Letters zu – werde die Entwicklung aber weiterhin sehr aufmerksam begleiten.
Text/Bild: Hedy Barth-Rößler, Regionalrätin FW Region Stuttgart, Vorsitzende Stadtverband Filderstadt





